
Tumorbehandlung
Daß die Entstehung von Rachen- und Kehlkopfkrebs eindeutig auf den Genuß von Nikotin und Alkohol zurückgeführt werden kann, ist wissenschaftlich unstrittig belegt. Daß sich dennoch die Mehrzahl der Raucher nicht einer regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung unterziehen ist in diesem Zusammenhang nur schwer verständlich. Insbesondere das durch Inhalation von Tabak hervorgerufene Stimmbandkarzinom kann in frühen Tumorstadien heutzutage in annähernd 100 % der Fälle geheilt werden.
Einerseits zeigen die aktuellen Statistiken einen stetigen Anstieg von Rachen- und Kehlkopfkrebs in der Bevölkerung (bedingt durch den zunehmenden Frauenanteil), andererseits haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in den zurückliegenden Jahren entscheidend verbessert. Durch ausgereifte mikrolaserchirurgische Operationstechniken, eine verfeinerte Strahlentherapie und moderat ausgerichtete Metastasenchirurgie sind heute auch in fortgeschrittenen Tumorstadien ausgezeichnete Behandlungsergebnisse hinsichtlich der Tumorbekämpfung bei gleichzeitigem Funktionserhalt von Stimme und Schluckfähigkeit zu erzielen.
Dringender Rat: Insbesondere starke Raucher sollten nicht erst abwarten bis sich eine Heiserkeit oder Schluckbeschwerden als Hinweis auf eine gesundheitliche Störung einstellen. Vielmehr sollte eine regelmäßige vorsorgliche Untersuchung des Rachenraumes und Kehlkopfspiegelung erfolgen, um eine mögliche Krebsentstehung bereits im Frühstadium entdecken und damit erfolgreich behandeln zukönnen.
