
Erkrankungen der Schilddrüse
Die Schilddrüse (Glandula thyreoidea) ist ein Halsorgan. Sie liegt mittig im Halsbereich, oberhalb des Brustbeins, vor und seitlich der Luftröhre und des Kehlkopfs. Sie ist für die Produktion des Schilddrüsenhormons Thyroxin verantwortlich. In der Nebenschilddrüse (Glandula parathyreoidea) wird das Hormon Calcitonin gebildet, das Einfluss auf die Regulation des Calcium-Stoffwechsels hat.
Die Schilddrüse kann von einer Reihe unterschiedlicher Erkrankungen betroffen sein, z.B. gutartigen Vergrößerungen mit oder ohne Knoten (Struma oder Struma nodosa), isolierten Schilddrüsenknoten, Entzündungen und bösartige Erkrankungen. (Schilddrüsenkarzinom). Gutartige Vergrößerungen und Knoten sind häufig und betreffen ca. 10% der Bevölkerung). Schilddrüsenknoten können gutartig oder, seltener, auch bösartig sein. Auch die Nebenschilddrüse kann Ausgangspunkt von Erkrankungen, z.B. Hormon-produzierenden Tumoren sein, allerdings sind diese deutlich seltener.
Veränderungen der Schilddrüse können begleitet sein von Über- oder Unterfunktion der Hormonproduktion. Während eine Überfunktion Symptome wie Gewichtsabnahme, Schwitzen, Zittern, Nervosität hervorruft, geht eine Unterfunktion mit Gewichtszunahme, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, teigiger Haut einher. Entzündungen können sich zusätzlich durch Schmerzen und Globusgefühl im Hals bemerkbar machen.
Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen im HNO ZENTRUM REGENSBURG
